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Keine halben Sachen!

25.09.2019

Keine halben Sachen!

Der Name der Wagen leitet sich von ihrer Produktionsstätte ab, dem Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Halberstadt.

In den 1980er Jahren begann man mit der Produktion eines sich an den UIC-Z-Vorgaben orientierenden Seitengang-Abteil-Schnellzugwagens ohne Klimaanlage. Vor der Produktion der 26,4 m langen Wagen musste zunächst die Schiebebühne zwischen den Hallen umgebaut werden, da diese mit nur 19 m Länge zu kurz war. Die Wagons erhielten Drehgestelle der Bauart Görlitz V mit Klotzbremsen für den Einsatz bis 140 km/h oder GP 200 (Görlitzer/Prager-Gemeinschaftsentwicklung) für 200 km/h mit Scheibenbremsen.

Es wurden weit über 1000 Wagen mehrerer Grundtypen gebaut. Die 1. Klasse-Wagen der Bauart Ame hatten 10 Abteile. Jedes Abteil hatte sechs Einzelsitze mit Armlehnen. Der AB-Wagen (Sitzwagen mit 1. und 2. Klasse) ist übrigens aus dem 1. Klasse-Kasten abgeleitet, so dass die Fensterzahl mit ihm übereinstimmt und die sechs 2. Klasse-Abteile dadurch größer als gewohnt ausfallen. Die 2. Klasse-Wagen der Bauart Bme hatten hingegen 11 Abteile. Hinzu kamen kombinierte Sitz- und Gepäckwagen des Typs BDmse, der ein behindertengerechtes Abteil einschließlich einer ebenso ausgeführten Toilette erhielt.

Der VEB Wagonbau Bautzen fertigte ab 1983 den Halberstädter-Wagen gleichende Fahrzeuge. Die Liegewagen vom Typ Bcme hatten zehn Abteile mit je sechs Liegeplätzen für Reisende, ein Abteil stand dem Begleitpersonal zur Verfügung. Weiters wurden auch Speisewagen der Bauart WRme an die Speisewagengesellschaft MITROPA geliefert. Der markanteste Unterschied zu den Halberstädter-Wagen war die anders gestaltete Front durch abweichende Übergangstüren mit kleineren Fenstern.

Die neuen Wagen waren im grün-beigen Anstrich der DR ausgeführt, wie er für alle Schnellzugwagen ab Mitte der 1980er Jahre verbindlich wurde. Ein Teil der Bme-Wagen fuhr in orange-beiger Farbe bis 1991 für den Städteexpressverkehr. Neben dem Einsatz im Schnellzugdienst innerhalb der Deutschen Demokratischen Republik waren die Wagen häufig in Transit- und internationalen Zügen anzutreffen. Unsere Modelle sind bereits weit voran geschritten. Aktuell werden die ersten Modelle für eine Vorserie vorbereitet.

Wir haben unseren Konstrukteuren die ersten montierten Muster für einige Fotos weg geschnappt. Besonderes Augenmerk wurde bei der Umsetzung auf eine korrekte Nachbildung der Fensterbänder gelegt. Auch der Wagenkasten sowie der Wagenboden überzeugen bereits jetzt mit vielen Details. Überzeugen Sie sich selbst! Bitte beachten Sie bei den Bildern, dass es sich um Vorserienmuster handelt. Teile der Formen sind noch nicht final abgestimmt
 
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