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Highlights

 

Der "TEE Roland" rollt an

24.02.2021

Der TEE Roland im Vorbild

Der „Roland“, sein Name leitet sich vom Wahrzeichen der Stadt Bremen ab, verkehrte erstmals 1951als Fernschnellzug auf der Strecke Bremen–Frankfurt über die Main-Weser-Bahn. Nach Auslieferung der Dieseltriebwagen VT 08.5 wurde er als „Ft“ (Fernschnelltriebwagen) geführt und sein Laufweg bis Basel verlängert.

Ab 1963 fuhr der „Roland“ zunächst versuchsweise als lokbespannter Wagenzug, ab 1965 dann endgültig. 1968 wurde der Zuglauf auf Bremen – Mannheim beschränkt, dort wurde in beiden Richtungen der Anschluss in und aus Richtung Schweiz mit dem TEE „Rheingold“ hergestellt.
Der TEE „Roland“ entstand zum Sommerfahrplan 1969 und wurde ab diesen Zeitpunkt bis Mailand verlängert.
Mit dem „Rheingold“ war er fortan durch seinen – für TEE-Züge unüblichen – Kurswagentausch in Basel SBB eng verbunden. Die Abteilwagen von und nach Mailand bildeten einen gemeinsamen Umlauf in den TEE „Rheingold“, „Rheinpfeil“ und „Roland“, gestellt vom Betriebswagenwerk München-Pasing.

Wie alle anderen TEE-Züge führte der „Roland“ nur die erste Wagenklasse, die den größtmöglichen Komfort, selbstverständlich mit Klimaanlage, bot. Da die Aussichtswagen in der Beschaffung sowie Unterhaltung zu hohe Kosten verursachten und wegen ihres Umgrenzungsprofils international nur mit Sondergenehmigung einsetzbar waren, wurden für weitere lokbespannte TEE-Züge spezielle Barwagen beschafft, so auch drei von diesen Wagen für unseren „Roland“, die analog zu den ebenfalls neuen Speisewagen immer von der DSG bewirtschaftet wurden. In Deutschland wurde der TEE „Roland“ meist mit einer BR 103 bespannt, im Schweizer Streckenabschnitt zog eine in TEE-Farben lackierte Re 4/4II den Expresszug und auf der Laufstrecke in Italien die Serie E 444, das damalige Paradepferdder FS, auch bekannt als „Tartaruga“. Mit 1.183,7 km hatte er einen der längsten Laufwege unter allen TEE-Zügen.

1979 wurde der „Roland“ durch den IC „Tiziano“ mit beiden Wagenklassen und dem Laufweg Hamburg–Mailand ersetzt. Dafür gab es einen neuen TEE „Roland“ zwischen Bremen und Stuttgart, der in Mannheim weiterhin Anschluss zum und vom „Rheingold“ herstellte, wegen mangelnder Auslastung aber bereits 1980 wieder eingestellt wurde.
Unsere Wagensets, zeitlich angesiedelt in 1973/74, lassen – speziell für die schweizerischen und italienischen Modellbahnfreunde – auch eine Nachbildung des „Roland“ südlich von Basel mit den Kurswagen aus dem „Rheingold“ zu. Auf dem deutschen Streckenabschnitt kamen neben den Wagen aus dem dritten Set zwischen Bremen und Frankfurt (M) bzw. Mannheim weitere Großraum- und Abteilwagen hinzu.

Der TEE Roland im 3er-Pack (Art. Nr.: 74072, 74073, 74074)

 
  • Wagen im Zustand um 1975 in TEE-Lackierung mit schwarzer Schürze
  • Einziger Barwagen mit „Speiseraum“-Beschriftung der DB
  • Fein detaillierte Drehgestelle


Die passenden Lokomotiven und technische Details

Elektrolokomotive 103 109-5 (Art. Nr.: 70212, 70213,78213)

  • Ausführung mit kurzem Führerstand und Scherenstromabnehmer
  • Mit silbernen Kontrastflächen am Lüfterband
  • Spitzenlicht kann mittels DIP-Schalter ganz oder teilweise geschaltet werden (Analogversion)
  • Z21-Führerstand verfügbare

Elektrolokomotive Re 4/4" 11251 (Art. Nr.: 71405, 71406, 79406)

  • Erstmals als Formvariante der Simplon Re 4/4II des Depot Lausanne
  • Mit geänderter Seitengestaltung
  • Z21-Führerstand verfügbar

Elektrolokomotive E.444.032 (Art. Nr.: 70890, 70891, 78891)

  • Feine Metallgriffstangen

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