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Klein aber oho!

29.08.2019

Klein aber oho - die Rangierlokomotiven kommen!

Immer wenn Personen- oder Güterwagen in Bahnhöfen bewegt werden müssen, geschieht das mit kleineren Lokomotiven. Die so genannten Kleinlokomotiven bewerkstelligen Rangierarbeiten in kürzester Zeit.
Dies rührt schon von der Konstruktion: Anstelle zweier Führerstände benötigen kleine Lokomotiven nur einen Führerstand. Aufgrund der kurzen Loklänge kann sowohl bei Vorwärts- als auch bei Rückwährtsfahrten das Gleisfeld und die zu bewegenden Wagen perfekt überblickt werden.
Im Zuge der Technisierung der Bahn wurden bei verschiedenen Loktypen sogar Funkeinrichtungen nachgerüstet, um die kleinen, meist 2-achsigen, Lokomotiven auch von außerhalb bedienen zu können.
Mit den ROCO Kleinlokomotiven, welche als komplette, fein detaillierte Neukonstruktionen entstehen, bleibt dem Modelleisenbahner kein Wunsch offen.
Perfekte Langsam-Fahreigenschaften und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung werden mittels leistungsstarker Pufferkondensatoren,gewährleistet und sorgen somit für eine Menge Spielspaß.

Als erstes möchten wir Ihnen nun von dem Fortschritt der Umsetzung der kompletten Neukonstruktion der Sik in H0 (Art. Nr.: 72012/ 78012) berichten.
Am Unternehmenssitz in Bergheim bei Salzburg fand im Juli 2019 die Vorserie statt, die Bilder der ersten Muster möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Optisch ist die kleine „Ziege“, deren Spitznamen vom markanten Auspuffgeräusch herrührt, ein echter Leckerbissen.
Feinste Gravuren, filigrane Lampen und freistehende Griffstangen runden das Bild ab. Zur Erhöhung des Gewichts bestehen einige Teile des Gehäuses aus Zinkdruckguss.

Bitte beachten Sie bei den Bildern, dass es sich um Vorserienmuster handelt. Teile der Formen sind noch nicht final abgestimmt, die Zusammenstellung des Musters zeigt keine konkrete Vorbildvariante.


Nach der Präsentation der ersten Vorserienmuster der Kleinlokomotive Sik, möchten wir Ihnen nun die ersten Muster der Köf 3 (Art. Nr.: (Art. Nr. 72016 / 78016, 72018 / 78018) auf keinen Fall vorenthalten.
Um die Rangieraufgaben auf kleinen und mittelgroßen Bahnhöfen besser erfüllen zu können, definierte die Deutsche Bundesbahn Ende der 1950er Jahre ein Lastenheft für Kleinlokomotiven der Leistungsgruppe III. Diese sollte die Lücke im Leistungsbereich zwischen Köf II und der BR V 60 schließen. Gemeinsam mit dem Lokhersteller Gmeinder wurden die Prototypen der vorläufig als Köf 10 und Köf 11 bezeichneten Loks entwickelt und 1969 geliefert.

In die mit der Bezeichnung Köf 11 versehenen Serienloks wurde ein von den Motorenwerken Mannheim gelieferter Motor mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) eingebaut. Über ein hydraulisches Voith-Wendegetriebe erfolgte mit Hilfe von Rollenketten die Kraftübertragung auf die Räder. Bei der Umstellung auf das computergerechte Nummernsystem 1968 erhielten die 317 Loks dieser Ausführung die Baureihenbezeichnung 332, die drei Prototypen der Köf 10 wurden als Baureihe 331 bezeichnet. Die Weiterentwicklung der Köf 11, mit Kraftübertragung über Gelenkwellen und zusätzlicher Achsgetriebe, wurde 1965 von Gmeinder präsentiert.

Von dieser zunächst als Köf 12 bezeichneten Ausführung wurden ab 1968 weitere 251 Rangierloks als Baureihe 333 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Nach einer Lieferpause wurden ab 1973 weitere 150 Lokomotiven der Baureihe 333 gebaut. Diese unterscheiden sich durch die neue, verbesserte Kühleranlage von den vorherigen Serien.
Die Lokomotivfabriken Jung und Orenstein & Koppel waren, neben Gmeinder, weitere Lieferanten dieser Kleindiesellok. Um Personaleinsparungen zu ermöglichen wurde ab Ende der 1980er Jahre ein Großteil der Loks mit einer Funkfernsteuerung ausgerüstet.

Das Modell der Köf 3 wie auch der Sik überzeugen wie das große Original: Auf kleinstem Raum finden ein sehr leistungsstarker Pufferkondensator sowie die Lautsprecher und ein leistungsstarker Motor Platz. Natürlich verfügen die Modelle auch über LED Beleuchtung, mit welcher sich verschiedene Signalbilder schalten lassen. Der Clou aller Kleinlokomotiven ist aber die neu konstruierte elektrische Rangierkupplung. Ohne Haken oder Lärm lassen sich so spielerisch spannende Rangierfahrten im heimischen Güterbahnhof oder Betriebswerk nachbilden. Soll entkuppelt werden, klappt die Kupplung nach unten weg, nach dem abdrücken vom Wagen fährt die Kupplung wieder nach oben. Wer jedoch lieber ganz ohne Rangierkupplung auskommen möchte, kann die Kupplung einfach abziehen und mit beiliegenden Teilen die Pufferbrust verschließen. In diesem Zustand präsentiert sich unser Vorserienmodell.
Ebenso lassen sich andere Kupplungen wie die Roco Kurzkupplung nachrüsten.

Bitte beachten Sie bei den Bildern, dass es sich um Vorserienmuster handelt. Teile der Formen sind noch nicht final abgestimmt, die Zusammenstellung des Musters zeigt keine konkrete Vorbildvariante.
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