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Luxuszug "Rheingold"

14.03.2019

Luxuszug "Rheingold"

Mit der Einführung des Luxuszuges „Rheingold“ am 15. Mai 1928 begann bei der Deutschen Reichsbahn eine neue Ära. Seinen weltweit guten Ruf erlangte der „Rheingold“ durch seine eleganten Wagen mit violett-cremefarbener Lackierung und der edlen Inneneinrichtung.
Damit läutete er ein neues Zeitalter auf Deutschlands Schienen ein. Der vornehmste Schnellzug der damaligen DRG verkehrte von Holland über Deutschland in die Schweiz. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Zug eingestellt.

Ab 1951 verkehrte wieder ein Fernschnellzug mit dem Namen „Rheingold“, zunächst mit allen drei Wagenklassen. Der mit Schürzenwagen der Bauart 1938 in blauer Farbgebung verkehrende Zug führte auch einen Speisewagen mit.
1960 veranlasste die Deutsche Bundesbahn die Entwicklung neuer Wagen für den traditionsreichen „Rheingold“. Diese Wagen sollten alle bis dahin bekannten Waggonbauarten hinsichtlich des Komforts und der Reisegeschwindigkeit übertreffen. Geliefert wurden 1962 zunächst 5 Großraumwagen, 10 Abteilwagen mit nur neun Abteilen, 2 Buckelspeisewagen und 3 Aussichtswagen (Dome Cars). Damit ließen sich zwei Zuggarnituren bilden. Dieses neue 26,4 Meter-Wagenmaterial mit goldbedampften Doppelscheiben war vollklimatisiert und mit eleganter Innenausstattung eingerichtet. Damit setzte sich der „Rheingold“ an die Spitze aller deutschen Komfortzüge.

Als Zuglok wurden bis zur Lieferung der Bügelfalten E 10.12 zunächst mit speziellen Drehgestellen umgerüstete E 10 verwendet. Für ein einheitliches Zugbild erhielten Lok und Wagen einen Anstrich in kobaltblau/beige, unterhalb der Glaskuppel des Dome-Cars war der Schriftzug „Rheingold“ angebracht. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu
160 km/h waren es zu jener Zeit die schnellsten Züge der DB. Bereits 1965 wurde der „Rheingold“ in das Trans Europ Express-Netz der DB integriert, der Anstrich wurde damit auf die TEE-Farben purpurrot-beige geändert.

Die exklusiven Wagen hatten natürlich die edelsten Zugpferde. So waren unter anderem in der Epoche IV die Serie 1200 der Niederländischen Staatsbahnen, in Deutschland die Baureihe 112 und auf den Schweizer Schienen in TEE-Farben lackierte Re 4/4I im Einsatz.
Mit der Einführung des Stundentaktes im Intercity-Verkehr zum Sommerfahrplan 1979 endete die Ära der meisten TEE-Züge. Davon unberührt blieb der „Rheingold“, er verkehrte noch bis 1987.

Die Roco-Modelle (Art. Nr.: 74135/74136, 73076, 73077, 79077)sind gerade in Ausarbeitung, deswegen haben wir die Chance genutzt und die Kollegen aus der Produktvorbereitung mit der Kamera besucht!
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