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Ein Hauch von Orient

12.03.2019

Ein Hauch von Orient


Der Mythos
„Orient-Express“, das Aushängeschild der „Internationalen Schlafwagen-Gesellschaft“, begann 1883 in Paris. Vom Bahnhof „Gare de l‘Est“ machte sich der erste Luxuszug der Welt, bestehend aus Schlaf-, Speise- und Gepäckwagen, auf den langen Weg nach Konstantinopel. In jeder Hinsicht war der Pioniergeist dieser Zeit zu spüren. Dieser zeigte sich im Komfort und der Ausstattung der Wagen, in der Küche, im Service und im durchgehenden Verkehr ohne Umsteigen. Ein Gepäckwagen war mit Verpflegung, Eisschränken sowie dem Weinvorrat beladen. Die Duschkabine in diesem Wagen war das Non plus ultra des damaligen Komforts.

Die eleganten Kabinen der Schlafwagen waren mit richtigen Betten samt Laken und Decken ausgestattet. Die dekorative Ausstattung der Speisewagen war vom Feinsten: Gobelin-Wandverkleidung, Genueser Samt und Cordoba-Leder – erhellt von vierarmigen Gas-Kronleuchtern. Auf den weißgedeckten Tischen befanden sich Silberbestecke, Kristallgläser
und Porzellangeschirr.

Dieser extravagante Zug durchquerte Europa über mehrere tausend Kilometer und sieben Staatsgrenzen hinweg. Von Beginn an war der Orient-Express ein Zug der privilegierten Gesellschaft.
Der Orient-Express hat
Literaten, Film-, Musik- und Theatermacher inspiriert und fasziniert. Der Zug diente als Schauplatz der Spielfilme „Mord im Orient-Express“ und „James Bond – Liebesgrüße aus Moskau“. Die bekanntesten Romane, in denen der König der Züge die Hauptrolle übernimmt, stammen von Agatha Christie und Graham Greene.
Der Gründer dieses legendären Zuges war der Belgier Georges Nagelmackers mit seiner
privaten Eisenbahngesellschaft „Compagnie Internationale des Wagons-Lits et des Grands Express Européens“ – kurz CIWL. Kein anderer Zug der Welt hat so viel Prestige besessen und diplomatisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell eine so große Rolle gespielt.
Die beste Zeit dieses legendären Zuges waren die 1920er Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Europa erneut in zwei Teile gespalten und der Kalte Krieg beendete den langsamen Niedergang des berühmten Zuges.

Außer der klassischen Route von Paris nach Istanbul, hatten sich im Laufe der Zeit noch weitere Strecken für Luxuszüge etabliert. Ab 1976 rollte wieder ein Nachfolger unter dem Namen Nostalgie-Istanbul-Orient-Express (NIOE) über die Alpen. Die Schlafwagen in diesen Zügen waren vom Typ UH der Wagonbau Hansa in dunkelblauem Anstrich.
Die Legende vom Orient-Express lebt noch immer und viele Eisenbahnfreunde hoffen, dass auf Europas Schienen wieder die unvergleichliche Stimmung vergangener Zeiten aufleben wird.

Roco nimmt sich dieser Legende der Schienen an und bringt 2019 ein 5-teiliges Set mit der Elektrolokomotive Rh 1020 und 4 CIWL-Schlafwagen auf den Markt (Art. Nr.: 61468, 61469, 61470). Wir haben unseren Kollegen schon über die Schulter geblickt und erste Konstruktionszeichnungen entdeckt:
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