Premiere auf der Modellbau Messe in Wien:

Die E-Lok der Reihe 1041 rollt mit den passenden Wagen an!


Inspiriert durch die Weiterentwicklungen im Schweizer Lokomotivbau, wo immer mehr Konstruktionsprinzipien aus dem Waggonbau auch bei Lokomotiven angewendet wurden und zu einem ruhigeren Lauf und weniger Gleisbeanspruchung führten, versuchte man auch in Österreich, den durch den Krieg verursachten mehr als zehnjährigen Stillstand in der Entwicklung von Elektrolokomotiven, aufzuholen. Testfahrten mit Schweizer Lokomotiven auf der Arlbergstrecke im Jahr 1947 hatten sowohl Lokführer als auch die Direktion der ÖBB von den Qualitäten dieser Fahrzeuge überzeugt.

War die ab 1948 an die ÖBB gelieferte Reihe 1040 noch in Konstruktion und vor allem beim Fahrwerk weitgehend der vor dem Krieg gebauten 1245er ähnlich, so konnte man bei der ab 1952 von den Österreichischen Bundesbahnen in Dienst gestellten Reihe 1041 die gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklung des Fahrwerks einfließen lassen. Mit dieser Baureihe stieg auch die Firma Simmering-Graz-Pauker A.G. erstmals in die Konstruktion von Lokomotiven ein, wobei sich für den elektrischen Teil die Firmen AEG, BBC, ELIN und SSW verantwortlich zeichneten.

Trotz der gewichtsparenden Konstruktion ergab sich bei der Reihe 1041 ein Mehrgewicht von rund 3 Tonnen gegenüber der Vorläuferbauart 1040. Nicht zuletzt wegen der um fast 2,5 m größeren Gesamtlänge, die eine deutlich weniger gedrängte Anordnung der einzelnen Aggregate erlaubte.

Noch vor Auslieferung der ersten Serie von 6 Lokomotiven bestellten die ÖBB noch zwei weitere Tranchen von 9 und 10
Exemplaren. Die 10 Maschinen der letzten Serie unterschieden sich durch eine geänderte, nun leicht gepfeilte Stirnfront von den vorhergehenden 15 Loks. Im Jahr 1993 erhielten vier Maschinen ein geändertes Getriebe für 100 km/h Höchstgeschwindigkeit und wurden fortan als 1041 202, 1041 204, 1041 219 und 1041 222 geführt.
Der gewählte Federtopfantrieb, der sich zuvor schon in der Reihe 1018 bewährt hatte, erwies sich im rauen Betriebsalltag als technische Schwachstelle der 1041er, die erst mit der Umrüstung auf Gummipuffer nachhaltig beseitigt werden konnte.

Vorerst in Linz und Salzburg beheimatet, waren die neuen Lokomotiven vor allem auf der Westbahn eingesetzt, später dann auch auf der Semmeringstrecke. Neben der Bespannung des „Mozart“ waren die Maschinen auch vor anderen Reisezügen im Einsatz. In den letzten Jahrzehnten verlagerten sich die Einsatzgebiete nach Amstetten, Linz, Attnang-Puchheim und Bischofshofen, wobei die Strecken im Ennstal und im Salzkammergut den Schwerpunkt bildeten. Bis 2003 wurden die Lokomotiven bei den ÖBB ausgemustert, gemeinsam mit der Reihe 1040. Private Eisenbahnverkehrsunternehmen setzen die letzten 5 betriebsfähigen Maschinen noch heute zuverlässig im täglichen Güterzugverkehr sowie vor Nostalgiezügen ein.


 


Das lang ersehnte Modell der Reihe 1041 wird Mitte Mai in der gewohnten Roco Ausführung erscheinen.
Dazu zählen Details wie:

  • Griffstangen aus feinem Metall
  • Separat angesteckte Scheibenwischer
  • Durchbrochen dargestellte Dachlaufstege aus Ätzblech
  • Separat angesteckte Hebehaken auf dem Dach
  • Feinst dargestellte Drehgestelle
  • Vielfältige schaltbare Lichtfunktion incl. Führerstandsbeleuchtung
  • Plux22 Schnittstelle mit Pufferkondensator
  • LEOsoundlab Sound
  • Formtechnische Berücksichtigung der Varianten mit und ohne Zierleisten
  • Zierleisten erhaben ausgeführt
  • In der analogen Version kann über Dip-Schalter das Zugschlusslicht abgeschaltet werden

Die erste Variante wird im Mai 2018 erhältlich sein.

Zu dieser Lokomotive gehören natürlich auch die passenden Personenwagen. Daher kündigen wir bereits jetzt die komplette Überarbeitung der ÖBB Schlierenwagen an. Selbstverständlich wird dieser Wagentyp um den bisher fehlenden AB-Wagen ergänzt.

Überarbeitet werden:
  • Gehäuse inkl. Fenster
  • Inneneinrichtungen
  • Diverse Gravuren incl. aller Ansteckteile
  • Türgriffstangen
  • Feinere Darstellung der Trittstufen

Die Roco Modelle finden Sie online hier: 73092, 73093, 79093, 73960, 73961 und 79961.
 
 
 
 
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